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Tank & Rast und IONITY nehmen erste Ultraschnellladesäulen auf der Autobahn in Norddeutschland in Betrieb

  • Inbetriebnahme an Rastanlage Buddikate Ost mit Gero Storjohann, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Ultraschnellladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW sind Teil der Kooperation von Tank & Rast mit IONITY
  • Konsequenter Ausbau der bereits bestehenden E-Ladeinfrastruktur an deutschen Autobahnen

Bonn/Todendorf, 19. Dezember 2018. Gemeinsam mit Gero Storjohann, Mitglied des Deutschen Bundestages, hat Tank & Rast heute an der Autobahnraststätte Buddikate Ost an der A1 die ersten Ultraschnellladesäulen in Kooperation mit IONITY in Norddeutschland in Betrieb genommen. Diese bieten eine Ladeleistung von bis zu 350 kW.

Buddikate Ost ist damit ein weiterer Standort des High-Power-Charging-Netzes (HPC), das IONITY bis zum Jahr 2020 an rund 400 Standorten in ganz Europa etablieren wird. Tank & Rast errichtet in Kooperation mit IONITY an rund 80 Tank- und Rastanlagen Ultraschnellladestationen mit einer Ladeleistung von bis zu 350 kW. Damit baut Tank & Rast das bestehende Netz an Schnellladestationen auf den Autobahnen konsequent weiter aus, das aktuell auf eine Ladeleistung von 50 kW bis 150 kW ausgelegt ist. 

„Ich freue mich, gemeinsam mit Tank & Rast diese ersten Ultraschnellladestationen an einer Autobahnraststätte in Norddeutschland in Betrieb zu nehmen. Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in unserem Bundesland an Fortbewegungskonzepten der Zukunft teilhaben. Es ist daher ein erfreuliches Signal, dass hier in Buddikate Ost eine der ersten modernen Schnellladesäulen an deutschen Autobahnen entstanden ist“, sagt Gero Storjohann, Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages.

Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, sagt mit Blick auf die Bedeutung der A1 als wichtige, länderübergreifende Verkehrsachse: „Mit der Errichtung der Ultraschnellladesäulen wird hier in die überregionale Infrastruktur Schleswig-Holsteins investiert und die Elektromobilität damit langstreckentauglich – eine sehr gute Ergänzung für die im Bau befindliche Teststrecke der Elektro-LKW an der A1.“

„Mit der Errichtung von modernen Ultraschnellladestationen entlang überregionaler Reiserouten leistet Tank & Rast einen wichtigen Beitrag zum Durchbruch der Elektromobilität auf der Langstrecke. Mit mittlerweile rund 360 Schnellladesäulen an über 310 Standorten haben wir bereits das größte zusammenhängende Schnellladenetz in Deutschland geschaffen. Der daran anknüpfende Aufbau eines Netzes von Ultraschnellladesäulen der neuesten Generation mit bis zu 350 kW wird zu einer deutlichen Verringerung der Ladezeiten für unsere Kunden führen. Wir unterstützen damit Mobilitätskonzepte der Zukunft zum Wohle unserer Kunden“, sagt Andreas Rehm, Prokurist von Tank & Rast.

„Wir liegen beim Aufbau unseres europäischen HPC-Netzwerks im Plan und werden bis 2020 die geplanten 400 Ladestationen in ganz Europa installieren. Mit starken und verlässlichen Partnern wie Tank & Rast in Deutschland machen wir die Elektromobilität langstreckentauglich. Durch die hohe Ladegeschwindigkeit und das intuitive Ladeerlebnis schaffen wir zusätzliche Anreize für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge“, ergänzt Dominik Ziriakus, Governmental Affairs von IONITY.

Buddikate Ost verfügt über vier Ladepunkte mit modernster Ladetechnologie, die mit dem europäischen Ladestandard (CCS) kompatibel sind. Die Ladestationen sind auf bis zu 350 kW ausgelegt und ermöglichen bei entsprechend fahrzeugseitiger Auslegung deutlich verkürzte Ladezeiten. Durch die Abwärtskompatibilität der Ultraschnellladesäulen kann dort zudem in Zukunft jedes aktuelle Elektro- und Hybrid-Fahrzeug, das mit einem Stecker im internationalen CCS-Ladestandard ausgestattet ist, geladen werden. Damit sorgen die Kooperationspartner bereits heute für eine technologisch zukunftsfähige Ladeinfrastruktur.